Aderlass
Beim Aderlass werden dem Patienten ca. 30-200 ml Blut entzogen. Das dabei entzogene Blut wird mittels der körpereigenen Regenerationskraft wieder ersetzt und trägt so zu Verjüngung, Reinigung und Verdünnung des Blutes bei. Dieser Effekt ist besonders erwünscht bei vollblütigen Menschen, die zu Stauungen des Blutstromes neigen.Anwendungsgebiete:Neigung zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Bluthochdruck, Migräne bei Füllepatienten, Stauungen.
Akupressur
Die Akupressur (von lateinisch acus = Nadel und premere = drücken), japanisch = Shiatsu, ist eine der traditionellen chinesischen (TCM) und japanischen Medizin entstammende Heilmethode.Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu so viel wie ”Fingerdruck”. Es werden, wie bei der Akupunktur, bestimmte Druckpunkte auf Meridianen ausgenutzt. Es wird angenommen, dass die Akupressur der Vorläufer der Akupunktur ist.In letzter Zeit werden abgewandelte und vereinfachte Formen der Akupressur (Klopf-Akupressur, Emotional Freedom Techniques) auch in der Psychotherapie und als Selbsthilfestrategien bei Ängsten und anderen psychischen Störungen eingesetzt.Anwendungsgebiete:Akupressur eignet sich gut zur Vorbeugung, aber ebenso bei leichten und mittelschweren Erkrankungen und Störungen. Behandelt werden hauptsächlich Spannung, Verhärtung, Steifheit, Schmerzen und Sensibilitätsstörungen bei Muskeln und Sehnen, Gelenken und Nervenbahnen. Gute Erfolge zeigt sie bei körperlichen und/oder psychischen Beschwerden wie Kopfweh, Verspannungen, Übelkeit, Nervosität, Reisekrankheit und Schlafstörungen, Menstruationsbeschwerden, etc.
Akupunktmassage
Die Akupunktmassage (APM nach Penzel oder Radloff) ist eine Massageart, die sich auf die Grundlagen der chinesischen Akupunkturlehre, auf den Energiekreislauf des Menschen und die Fünf-Elementenlehre bezieht. Es werden keine Nadeln, sondern ein Metall-Massagestäbchen verwendet. Durch eine entsprechende Behandlung der Meridiane wird ein Zuviel oder ein Zuwenig an Energie ausgeglichen. Im Laufe der Behandlungen werden Energieflussstörungen beseitigt. Anwendungsgebiete:Probleme im Bewegungsapparat, Vegetative Dystonie, Rheuma, arterielle oder venöse Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen, Störungen durch Narben, Hauterkrankungen, Verbesserung der Regenerationsfähigkeit, Immunschwäche, etc.
Akupunkt-Massage n. Penzel
siehe auch Akupunktmassage
Akupunktur
Die Akupunktur basiert auf der Vorstellung, dass zwölf paarige Meridiane den Körper durchziehen, über die der Mensch mit der Lebensenergie ”Qi” versorgt wird. Auf diesen Meridianen befinden sich Akupunkturpunkte. Jedem Meridian ist ein Organ-Funktionskreis zugeordnet. Durch Akupunktur soll der in den Organen gestaute Energiefluss wieder normalisiert werden.Anwendungsgebiete:Kopfschmerz und Migräne, Gelenkverschleiß und Wirbelsäulenerkrankungen, generelle Schmerzerkrankungen, vegetative Störungen, Funktionsstörungen von Atmung und Verdauung, Nikotinentwöhnung.
Alexandertechnik
Die Alexander-Technik ist eine Lehrmethode, mit welcher der Patient/Schüler lernt, seine Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten zu beobachten und zu analysieren und körperlich dysfunktionale Gewohnheiten abzulegen, welche sich durch irgendwelche störenden Faktoren manifestiert haben, ihn aber letztendlich in seiner Freiheit einschränken.Die Alexander-Technik basiert auf der Überzeugung Frederick Matthias Alexanders, dass der Mensch ein Organismus ist, in dem alle geistigen, seelischen und körperlichen Prozesse untrennbar miteinander verbunden sind.Anwendungsgebiete:Fehlhaltungen, Bewegungskoordinationsstörungen, Schmerzsyndrome
Anamnese (klinisch und naturheilkundlich)
In der Anamnese (altgriechisch anámnesis, „Erinnerung") wird die Vor- und Krankengeschichte eines Patienten in Erfahrung gebracht. Die biographische Anamnese umfasst darüber hinaus die gesamte Lebensgeschichte des Patienten. Eine sorgfältige Anamnese schließt neben Lokalisation, Art, Stärke und Entwicklung der Beschwerden, zeitlichen, auslösenden, verstärkenden oder lindernden Faktoren und. Begleiterscheinungen auch biologische, psychische und soziale Aspekte mit ein. Diese Informationen, erlauben oftmals Rückschlüsse auf Risikofaktoren und Zusammenhänge. Häufig ist allein durch eine sorgfältige Anamnese eine Diagnose möglich, die Voraussetzung einer sachgerechten Therapie ist. Die Anamnese wird im Regelfall vor der Untersuchung erhoben oder ist Teil der Untersuchung. Im Verlauf der Anamneseerhebung sollte der Grundstein für das Vertrauen zwischen Patient und Therapeut gelegt werden, ohne das eine sinnvolle Behandlung nicht möglich ist. Anwendungsgebiet: Vor jeder Behandlung muss eine Anamnese aufgenommen werden
An-Mo/Tui-Na
Die traditionelle chinesische Massage heißt ”tuina” oder ”anmo”. Tui-Na (Tui bedeutet ”schieben”, ”stoßen”, Na ”greifen, nehmen, aufnehmen”) ist seit der Ming-Dynastie der Oberbegriff für eine Therapieform, die sich aus dem An-Mo (An heißt ”drücken”, Mo ”kreisendes Streichen”) entwickelt hat. An-Mo ist als Massage im allgemeinen Sinne zu verstehen. Sie beinhaltet im Wesentlichen die Bearbeitung des aktiven Bewegungsapparates (Muskulatur und Bindegewebe), wogegen Tui-Na das Spektrum um die mobilisierende und reponierende Manipulationen erweitert und auch am Skelett, sowie den Sehnen und Gelenken ansetzt. Ziel ist die Befreiung blockierter Energiebahnen und die Wiederherstellung des Ying- und Yang- Gleichgewichtes. Sie bedient sich der gleichen Grundregeln der Akupunktur, der Druck mit den Fingern ersetzt die Akupunktur-Nadel.Anwendungsgebiete:Schmerzen und Störungen im aktiven und passiven Bewegungsapparat.
Anthroposophische Heilmethoden
Das Wort Anthroposophie ist aus den griechischen Wörtern anthropos = Mensch und sophia = Weisheit gebildet und meint ein Bemühen um Erkenntnis, welches ”das Geistige im Menschenwerden zum Geistigen im Weltall führen möchte” (Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie). Die einseitige Betrachtung des Menschen aus naturwissenschaftlicher Sicht wird von Anthroposophen mit der Begründung abgelehnt, dass sie nicht in das eigentliche, das spirituelle Leben des Menschen eindringen könne.Anthroposophische HeilmethodenDie Grundlage der anthroposophischen Behandlung sind Medikamente. Das können homöopathische, potenzierte Einzelsubstanzen, pflanzliche oder eine Mischung aus verschiedenen Komponenten, auch tierischen, sein. Auch Metalle spielen bei diesem Naturheilverfahren eine große Rolle. Die anthroposophische Behandlung basiert vor allen Dingen auf vier Säulen:
Der medikamentösen Behandlung mit schulmedizinischen und speziellen anthroposophischen Medikamenten (homöopathische Mittel oder in speziellen Verfahren gewonnene Pflanzenmittel)
Einer speziellen Ernährungsweise (im Prinzip eine individuell zusammengestellte ovolakto-vegetabile Kost)
Künstlerischen Heilweisen wie Malen, Modellieren, Musik- und Sprachtherapie, die den Patienten aktivieren sollen
Intensiven Heilpraktiker/Arzt-Patienten-Gesprächen.
Anwendungsgebiete:Bei allen akuten und chronischen Erkrankungen, insbesondere in der Kinderheilkunde, bei rheumatischen Beschwerden, psychischen Erkrankungen, Hautleiden, Erkrankungen der Verdauungsorgane und als Begleitbehandlung in der Krebstherapie (Mistel-Therapien).
Aroma-Therapie
Es ist eine verfeinerte Heilkunst bei der ätherische Öle eingesetzt werden. Diese werden aus verschiedenen Teilen von Pflanzen und Bäumen gewonnen und fördern die Gesundheit des Körpers und die Ausgeglichenheit des Geistes. Die Verabreichung erfolgt durch orale Einnahme, Bäder, Massagen, Wickel oder Inhalation. Ziel ist die Optimierung der Selbstheilungskräfte. Stimmungsbeeinflussende und endokrine Wirkungen sind nachgewiesen.Anwendungsgebiete:Vorwiegend als Unterstützung bei psychosomatischen Erkrankungen, zur Körperpflege und zur Linderung bei so genannten kleineren Beschwerden.
Atemtherapie
Atemtherapie wird therapeutisch und präventiv angewendet. Körperliche und seelische Verspannungen lösen sich, der Atem wird befreit und unterstützt so den Heilungsprozess. Je nach Bedürfnis findet Atemtherapie in Einzelbehandlungen oder in Gruppenstunden statt. Es gibt zahlreiche Formen der Atemtherapie, die sich weniger in ihrer Zielrichtung, als in ihrer Methodik unterscheiden. So arbeiten einige Methoden mit dem so genannten ”unbewussten Atem” des Klienten, andere mit dem ”willentlichen Atem” oder dem ”zugelassenen Atem”.Anwendungsgebiete:Akute und chronische Atembeschwerden, Haltungsanomalien, Stimm- und Sprechstörungen, chronische Stresssituationen, zur Steigerung des Wohlbefindens.
Atlaslogie
Atlaslogie ist eine Therapiemethode, bei der der Atlas im Mittelpunkt steht. Kleine Verschiebungen des Atlas können vielfältige Beschwerden auslösen, denn es wird ein dauernder Druck auf Rückenmark und Nervenbahnen ausgeübt. Werden diese Verschiebungen aufgehoben, sollten die Beschwerden verschwinden. Die eigentliche ”Zentrierung” des Atlas (Adjustment) wird bei der Atlaslogie in der Regel im Sitzen durchgeführt.
Aura-Soma-Therapie
Adressen: Aura-Soma-Therapie
Aura-Soma-Therapie ist der Name einer ganzheitlichen und feinstofflichen Therapie, die die heilenden Energien von Farben, Pflanzen und Edelsteinen kombiniert. Die entsprechenden Öle und Emulsionen werden auf den Körper aufgetragen. Das lateinische Wort Aura heisst (Luft-)Hauch. Soma ist ein altgriechisches Wort und heisst Körper. Soma ist aber auch ein Sanskritwort und bezeichnet den berauschenden Saft einer Kletterpflanze. Aura-Soma wirkt auf Körper (Soma), Geist und Seele (Aura). Aura-Soma spricht unsere Gesundheit vor allem über den Weg der Seele an, und die Therapie basiert auf der Erkenntnis, dass einzig das Nichtwissen um unser Dasein Basis für alle Krankheiten ist.
Anwendungsgebiet:
Zur Stärkung der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele.
Ausleitung von Toxinen
Die Ab- und Ausleitungsverfahren haben in der Naturheilkunde einen festen Platz. Ihren Ursprung haben sie seit Hippokrates (griechischer Arzt, 400 v. Chr.) Er definierte Gesundheit als die richtige Mischung der Körpersäfte. Krankheit war dementsprechend eine schlechte Mischung der Körpersäfte, ein Zustand, der mit Hilfe von ausleitenden Verfahren wieder zum Ursprung zurückgeführt werden musste. „Schlechte Säfte” sammeln sich durch vielerlei Ursachen im menschlichen Körper. Erwähnt seien die Konsumgifte wie Kaffee, Nikotin, Alkohol, aber auch übermäßiger oder einseitiger Nahrungskonsum. Auch eine Funktionsschwäche von Nieren, Leber, Haut, Lunge und Darm sowie Stress sind hier als Ursachen zu nennen.Anwendungsgebiete:Abgeschlagenheit, schmerzende Gelenke, Kopfschmerzen, Herzschwäche, rheumatischer Formenkreis, Übersäuerung, Stoffwechselprobleme, Hautprobleme und viele andere mehr. Ausleiten heißt freimachen von Giften, Schad- oder Schlackenstoffen, um den Körper aufnahmefähig zu machen für die feine und nebenwirkungsarme, naturheilkundliche Therapie. So werden die Ausleitungsverfahren heute oft als Basistherapie angewendet.
Ausleitungsverfahren
Die Ab- und Ausleitungsverfahren haben in der Naturheilkunde einen festen Platz. Ihren Ursprung haben sie seit Hippokrates (griechischer Arzt, 400 v. Chr.) Er definierte Gesundheit als die richtige Mischung der Körpersäfte. Krankheit war dementsprechend eine schlechte Mischung der Körpersäfte, ein Zustand, der mit Hilfe von ausleitenden Verfahren wieder zum Ursprung zurückgeführt werden musste. „Schlechte Säfte" sammeln sich durch vielerlei Ursachen im menschlichen Körper. Erwähnt seien die Konsumgifte wie Kaffee, Nikotin, Alkohol, aber auch übermäßiger oder einseitiger Nahrungskonsum. Auch eine Funktionsschwäche von Nieren, Leber, Haut, Lunge und Darm sowie Stress sind hier als Ursachen zu nennen.Anwendungsgebiete:Abgeschlagenheit, schmerzende Gelenke, Kopfschmerzen, Herzschwäche, rheumatischer Formenkreis, Übersäuerung, Stoffwechselprobleme, Hautprobleme und viele andere mehr. Ausleiten heißt freimachen von Giften, Schad- oder Schlackenstoffen, um den Körper aufnahmefähig zu machen für die feine und nebenwirkungsarme, naturheilkundliche Therapie. So werden die Ausleitungsverfahren heute oft als Basistherapie angewendet.
Folgende Methoden sind Bestandteil der Ausleitungsverfahren: Aderlass, Ausleitung von Toxinen, Baunscheidt, Blutegel, Cantharidenpflaster, Colon-Hydro-Therapie, Matrix-Regeneration MRT, Schröpfen
Autogenes Training
Das Autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Technik zur Entspannung. Es wurde aus der Hypnose weiterentwickelt. Heute ist das Autogene Training eine weit verbreitete und anerkannte Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu bekämpfen.Anwendungsgebiete:Als Entspannungstechnik wird es beispielsweise bei Stress, Nervosität, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen etc., eingesetzt.
Ayurveda
Ayurveda versteht sich als umfassende Gesundheitslehre und stammt aus Indien. Der Mensch wird als Spiegelbild des Universums gesehen. Aus den ”Fünf Elementen” bestimmen drei sich ergänzende Regelsysteme (Doshas) den menschlichen Organismus und regulieren alle physischen und psychischen Abläufe im Menschen. Die drei Doshas sind:
Vata (Luft/ Äther): Regelt Bewegung, Atmung und Nerventätigkeit
Pitta (Feuer/ Wasser): Reguliert den Wärmehaushalt, den Stoffwechsel und die Verdauungsleistung
Kapha (Wasser/ Erde): Reguliert den Flüssigkeitshaushalt und das Immunsystem.
Jeder Mensch trägt eine unterschiedliche Gewichtung dieser Doshas in sich. Ziel der Behandlung ist es, zwischen den Doshas ein Gleichgewicht zu schaffen. Eine Störung der drei Doshas führt zu Krankheitssymptomen und zur Ablagerung giftiger Schlacken im Organismus. In der traditionellen Form des Ayurveda gibt es eine Vielzahl eigenständiger Medizinbereiche, u. a. Innere Medizin, Chirurgie, Geisteskrankheiten, Augenheilkunde, Ernährungslehre, Pflanzenheilkunde, Entspannungsverfahren (Yoga) und ausleitende Verfahren. Wichtige Elemente sind zudem Synchronmassagen, Stirnölgüsse, Ölmassagen und das Kräuter-Schwitzbad. Sie dienen nach ayurvedischen Vorstellungen dem Entzug von Giftstoffen aus der Haut oder den Schleimhäuten. Die ayurvedische Lehre legt großen Wert darauf, dass Medizin stets Vorsorge sein muss, um Krankheiten vorzubeugen. Mittels Pulsdiagnose werden Rückschlüsse auf Störungen der Organe abgeleitet.
Anwendungsgebiete:Die ayurevedischen Behandlungen haben ihren Schwerpunkt in der Prävention, aber auch im Bereich von chronischen und akuten Erkrankungen.