Infrarot-Therapie
Die Infrarottherapie (auch Ultrarottherapie genannt) ist ein Teilbereich der Thermotherapie, also der Wärmebehandlung. Die Infrarotstrahlung ist kurzwellig und dringt deshalb tief in das bestrahlte Gewebe ein. Vor allem bei Hautproblemen aber auch bei Krankheitsbildern des rheumatischen Formenkreises und zum Teil bei Krebserkrankungen bewährt sich die Infrarotanwendung.Anwendungsgebiete:Muskelverspannungen, Nasennebenhöhlenprozessen, Hauterkrankungen.
Injekto-Neural-Therapie (Huneke)
Injekto-Neural-Therapie (Huneke) Die Neuraltherapie nach Huneke arbeitet mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln wie Procain und Lidocain. Zur Therapie werden diese Betäubungsmittel an Nerven, Muskeln, Gelenken oder in die Haut injiziert. Die Auffindung der zu behandelnden Orte erfolgt durch die Anamnese, Reflexzonenbeurteilung, Schmerzort und Schmerzart. Die Wirkung der Neuraltherapie beruht dabei weniger auf der direkten betäubenden Wirkung des Procains, sondern darauf, dass übergeordnete Regelkreise des Körpers beeinflusst werden. Über das Nervensystem, das durch einen Strom ständig fließender Impulse alle Bereiche unseres Körpers miteinander verbindet, kommt es zu einer Umstimmung des Stoffwechsels und zur Neuregulation der Körperrhythmen. Neben der Schmerztherapie ist die Neuraltherapie deswegen auch bei den immer weiter zunehmenden funktionellen Störungen ein besonders wertvolles Therapieverfahren.Anwendungsgebiete:Störfelder, Narben, chronische Schmerzzustände, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen.
Interferenz-Therapie
Die Interferenztherapie gehört in den Bereich der Mittelfrequenz, die eine spontane Erregung im Eigenrhythmus hervorruft. Als Interferenz bezeichnet man in der Physik Erscheinungen bei der Verlagerung von zwei oder mehreren Wellen.Der Strom wird dem Körper nicht, wie bei den herkömmlichen Reizströmen, in einem Stromkreis, sondern in zwei Stromkreisen zugeführt. Beide Kreise sollen sich im Körper an der Stelle der Wirkungsabsicht überkreuzen, d.h., dass sich die beiden Elektroden je eines Stromkreises diagonal gegenüberliegen und die Kreuzung der beiden Stromkreise im Behandlungsgebiet liegt. Bei der Auswahl der Frequenzen stehen die konstanten Frequenzen (Zahl zwischen 0 und dem Maximalwert) und die rhythmischen Frequenzen (die meistverwendeten Frequenzen sind 0-100 Hz, 90-100 Hz und 0-10 Hz) zur Verfügung. Der obere Frequenzbereich, 90-100 Hz, hat seine Wirkung im Bereich der Dämpfung des Sympathikus, der Analgesie, der Regulierung vegetativer Fehlsteuerungen und der Aktivierung des Zellgeschehens. Beim unteren Bereich wird vorwiegend eine Wirkung auf die Motorik erzielt.Anwendungsgebiete:Beschwerden des Bewegungsapparates, Neuralgien, Verletzungs- und Operationsfolgen.
Irisdiagnose
Irisdiagnose/IridologieDurch genaues Betrachten der Iris (Regenbogenhaut) kann der Therapeut den Gesundheitszustand und die Konstitution eines Patienten beurteilen und feststellen, wo die Ursachen für allfällige Beschwerden liegen könnten. Die Konstitution ist die Summe aller ererbten und erworbenen Eigenschaften des Körpers inklusive anlagebedingter Schwachstellen. Ob, wann und inwieweit diese Schwachstellen des Organismus zu Beschwerden oder Erkrankungen führen, hängt im hohem Masse auch mit der Lebensführung zusammen. Wer seine Schwachstellen kennt, kann so eine sinnvolle Vorbeugung gegen Krankheiten erreichen.Anwendungsgebiet:Die Irisdiagnostik ist oft der erste Schritt zu Wahl einer geeigneten Therapiemethode der Naturheilkunde .