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Orthomolekulare Medizin

Eine ausgewogene Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie Amino- und Fettsäuren ist für die Gesundheit und das tägliche Wohlbefinden jedes Menschen unentbehrlich. Die orthomolekulare Medizin vertritt die Meinung, dass diese Nährstoffe (sog. Nutrienten) gezielt substituiert werden, falls der natürliche Bedarf des Organismus durch die Ernährung nicht gedeckt werden kann. Dabei wird der Individualität (Alter, körperliche Beanspruchung, Medikamenteneinnahme etc.) des Menschen Rechnung getragen, welche zu einer negativen Nährstoffbilanz führen kann. Die Orthomolekulare Therapie setzt einen Schwerpunkt in der Prävention und Prophylaxe von Erkrankungen. Sie sieht sich als Partner sowohl von Schulmedizin als auch der Naturheilkunde und nicht als alleinige Therapie.


Osteopathie

Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Dazu nutzt sie eigene Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Sie ist deshalb auch eine ganzheitliche Form der Medizin und behandelt den Patienten in seiner Gesamtheit.Das Fundament der osteopathischen Therapie besteht aus folgenden 3 Bereichen: ParietalBehandlung der Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke ViszeralBehandlung der inneren Organe Cranio- SacralBehandlung desSchädels mit Hirnhaut, Rückenmark und den austretenden Nerven Durch das Ineinandergreifen dieser drei Bereiche behandelt der Osteopath nicht nur Symptome, sondern sucht nach den Ursachen der Funktionsstörung, um diese zu beheben.Anwendungsgebiet:Funktionsstörungen im ganzen Körper.Rückenschmerzen, Schulter-Nacken und-GelenkproblemeMigräne, Organstörungen (Magen-Darm Trakt, Unterleibsbeschwerden) usw..


Ozon-Therapie

Als Ozontherapie werden mehrere Verfahren der Alternativmedizin bezeichnet, bei denen das Gas Ozon, (ein dreiatomiges Sauerstoff-Molekül, O3), eingesetzt wird. Bei einer Form der Eigenblutbehandlung werden dem Patienten 60 bis 200 ml Blut aus der Vene entnommen, mit einem Ozon-Sauerstoffgemisch versetzt und anschließend wieder intravenös in die Vene zurückgespritzt. Bei der ”rektalen Begasung” werden dem Patienten mittels Einwegkatheter, der ca. 10 cm tief in den Darmausgang eingeführt wird, bis zu 300 ml Ozon-Sauerstoff-Gemisch mit einer Klistierspritze eingespritzt. Das Ozon kommt mit der Darmwand in Kontakt und soll dabei ähnliche chemische Reaktionen auslösen wie sie bei der großen Eigenbluttherapie, extrakorporal in der Glasflasche bei Zugabe des Gasgemisches zum Blut, stattfinden sollen. Als äußerliche Auftragung kennt man ozonisiertes Olivenöl auf infizierte Wunden, ebenfalls die äußerliche Begasung von Wunden mit Ozon. Insbesondere bei venösen, arteriellen oder diabetischen Beingeschwüren, infizierten ”Platzwunden”, wegen Wundinfekten wieder eröffneten Operationswunden oder präventiv offen gelassene Wunden, ferner infizierte Fisteln. Anwendungsgebiete:Durchblutungsstörungen, Asthma, Verstopfung, Hautpilz, Analfissuren.