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Sauerstoff-Ionen-Mehrschritt-Therapie

In den 70er Jahren entwickelte der deutsche Professor Manfred von Ardenne die Sauerstoff-Mehrschritt (Mehrschicht)-Regenerationstherapie (SMT). Zunächst wird der Sauerstoffdruck des Blutes gemessen, der dann den Therapieverlauf vorgibt, bei dem Sauerstoff ausschließlich über die Atmung zugeführt wird. Das geschieht in mehreren Sitzungen, auch unter Kreislauf belastenden Bedingungen wie z. B. Kniebeugen. Der Körper soll wieder in die Lage versetzt werden, genügend Sauerstoff für alle Funktionen aus der Atemluft zu gewinnen. Angewendet wird die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie bei allen Erkrankungen, deren Ursache auf eine Mangelversorgung zurückzuführen ist.Anwendungsgebiete:Mangelversorgung von Organen und Organsystemen.


Sauerstoff-Therapie nach Dr. Ardenne

Prof. Ardenne konnte nachweisen, dass die Sauerstoffkonzentration bei einem 60jährigen um 20 - 30 % niedriger liegt als bei jungen Menschen. Ferner konnte er nachweisen, dass zwischen der Sauerstoffversorgung und der Leistungsfähigkeit des Immunsystems Wechselwirkungen bestehen. Bei der klassischen Sauerstoffmehrschritttherapie erhält der Patient vor der Behandlung ein Gemisch aus Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien und einem durchblutungsfördernden Präparat. Anschließend atmet er während 2 Stunden 4 Liter reinen Sauerstoff ein. Noch bessere Ergebnisse erzielt man durch gleichzeitige Bewegung auf einem Fahrradergometer, hier stellt sich der Erfolg bereits nach einer Therapiedauer von 15 Minuten ein. Die Wissenschaft hat sich jedoch auch in diesem Bereich weiterentwickelt. Heute stehen Geräte zur Verfügung, die den Sauerstoff in einen hochaktiven, ionisierten Zustand versetzen, bevor dieser inhaliert wird. Anwendungsgebiete:Leistungssteigerung.


Schröpfen

Man unterscheidet das unblutige oder trockene Schröpfen und das blutige Schröpfen. Ersteres ist eine tonisierende Therapie und letzteres eine entlastende Therapie, welche beide über den Blutstrom Einfluss auf die Organsysteme nehmen.Beim unblutigen Schröpfverfahren werden ein oder mehrere Schröpfgläser durch einen Unterdruck auf die Haut gesetzt. Meistens wird über die Reflexzonen gearbeitet. Durch die cutivisceralen Reflexbögen kann so Einfluss auf innere Organe genommen werden. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Setzen der Schröpfgläser zusätzlich mit einer kleinen Lanzette mehrmals eingeritzt, was zu einer direkten Ausleitung von Blut führt.Anwendungsgebiete:Unterfunktionen einzelner Organe und Organsysteme, Übersäuerung, Ausleitung von Schlacken und Giftstoffen, Hypertonie, Hypotonie, Migräne, Muskelhartspann, Rückenschmerzen, Ischialgie.


Schröpf-Massage

Eine Schröpfmassage ist eine Variante des Schröpfens, bei der ein mit einem Vakuum versehener Schröpfkopf auf der, meist mit einem entsprechenden Öl vorbereiteten, Haut hin und her verschoben wird. Dies wird solange ausgeführt bis sich eine Hyperämie (Steigerung der Durchblutung) oder ein oberflächliches Hämatom bildet.Anwendungsgebiete:Muskelverspannung, Cellulite, Vorbehandlung für Moblisationen am Bewegungsapparat.


Schüssler-Salze

Die Schüssler-Salz-Therapie (=biochemische Mittel) geht davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse im Organismus entstehen. D.h., dass Krankheiten zu einem großen Teil ihre Ursache aufgrund eines ”gestörten Mineralhaushaltes” haben, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt. Diese fehlenden Mineralien werden dem Körper in potenzierter Form zugeführt. Die Zubereitung erfolgt nach homöopathischen Grundsätzen, wobei sämtliche Schüssler-Salze noch molekulare Anteile der Ausgangssubstanz enthalten. Die Auswahl der 12 Hauptmittel (und allenfalls der Ergänzungsmittel) erfolgt aufgrund physiologisch-chemischer Grundsätze und/oder aufgrund der Antlitzdiagnose nach Schüssler bzw. Hickethier und ist somit keine homöopathische Therapie.Anwendungsgebiete:Schmerzen im Bewegungsapparat, Regulierung des Säuren-Basenhaushaltes, Krämpfe, Anregung des Zellstoffwechsels, etc.


Segment-Massage

Durch die Segmentmassage beeinflusst man reflektorisch Veränderungen, die sich in bestimmten Hautarealen (v.a. in den Rückenmarksegmenten) sichtbar machen, ihren Ursprung aber in einer Fehlfunktion innerer Organe haben. Zum Einsatz kommen der Säge-, Schub-, Zug-, Anschraub- und Zwischendornfortsatzgriff sowie verschiedene Streichungen. Die Massage erfolgt nach speziell ausgearbeiteten Behandlungsplänen mittels verschiedener Grifftechniken, wobei die Reihenfolge der anzuwendenden Griffe vorgegeben ist.Anwendungsgebiete:Funktionelle Störungen innerer Organe, Rückenbeschwerden, Verspannungen.


Shiatsu

Shiatsu bedeutet Fingerdruck auf japanisch und wurzelt in traditionellen, fernöstlichen Gesundheitslehren. Wird die Selbstregulation des Organismus gestört, führt dies zu Energiestauungen. Diese wirken sich auf den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist aus und zeigen sich als Beschwerden, Krankheiten, Leid und Lebenskrisen.Shiatsu unterstützt den natürlichen, harmonischen Fluss der Energie und wirkt auf einer tiefen Ebene ganzheitlich entspannend, stärkend und integrierend. Während der Ganzkörper-Behandlung liegt die Klientin/der Klient in bequemer Kleidung auf einer weichen Unterlage auf dem Boden. Aufgrund einer energetischen Evaluation wird mit Daumen, Händen, Ellbogen und Knien ein entspannter, angemessener Druck auf die im Körper verlaufenden Energiebahnen (Meridiane) ausgeübt.Die Behandlung wird ergänzt durch das begleitende Gespräch, ggf. verbunden mit Übungen und Hilfestellungen, die ei e nachhaltig gesunde Lebensgestaltung unterstützen.Anwendungsgebiete:bei akuten und chronischen Verspannungsschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, Erschöpfung, Energielosigkeit, Zyklusstörungen, Schwangerschaft, in Stress-Situationen und Krisen und nach Trauma, zur Unterstützung der Genesung nach Krankheit oder Unfall und zur allgemeinen Förderung von Gesundheit und Ausgeglichenheit.


Spagyrik

Das Wort Spagyrik bedeutet trennen und wieder zusammenfügen (Spao = trennen gyrein = vereinigen). Spagyrik ist eine Sonderform der modernen Pflanzenheilkunde und zeichnet sich durch charakteristische Besonderheiten aus. Die Herstellung der spagyrischen Essenz (nach Dr. Zimpel) basiert auf drei wesentlichen Stufen, nämlich der Gärung, der Destillation und der Veraschung. Damit werden sowohl ätherische Öle (Aromastoffe) als auch pflanzeneigene Mineralstoffe und Spurenelemente gewonnen. Mischungen spagyrischer Urtinkturen werden individuell zusammengestellt, indem man funktionotrope (d.h. auf körperliche Funktionen wie Entzündung, Krampf etc. gerichtete), organotrope (d.h. auf Organe wie Leber, Niere, Herz, etc. gerichtete) und personotrope (d.h. auf das Temperament des Patienten, wie Choleriker, Phlegmatiker etc., ausgerichtete) Komponenten individuell zusammenmischt. Dabei sind die Wirkstoffe gar nicht oder zum Zweck der Dosierung nur wenig verdünnt. Die Spagyrik versucht immer ein spezifisches energetisches Defizit aufzufüllen.Anwendungsgebiete:Über die Anwendungsgebiete kann Ähnliches gesagt werden wie zur Phytotherapie. Ebenso wird die Spagyrik als Mono- und als Begleittherapie eingesetzt.


Stuhluntersuchung



Sumathu

Die Sumathu-Therapie ist eine neuere Therapiemethode, die vom Schweizer Max Sulser entwickelt wurde. Sie ist auf der Anwendung verschiedener Massagetechniken (Klassische Massage, Fussreflexzonenmassage, Akupunktmassage und eine spezielle Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung (eigentliche Sumathu-Therapie) mit Massagen und sanften, schwingenden Bewegungen) aufgebaut, durch deren Anwendung die Steuerung der Energie im Organismus beeinflusst wird und so alle Körperzellen wieder mit der erforderlichen Energie versorgt werden. Ziel der Behandlung ist es blockierte Energie wieder zum Fliessen zu bringen.Anwendungsgebiete:Funktionelle Störungen im Organismus, Prävention zur Gesunderhaltung