Tai-Chi
Tai-Chi, das auch Tai-Chi-Chuan, verkürzend Tai Chi (Tai-Qi) oder chinesisches Schattenboxen genannt wird, ist eine im Kaiserreich China entwickelte innere Kampfkunst.Über den Aspekt als Kampfkunst und Selbstverteidigung hinaus wird Tai-Chi (Taijiquan) häufig als allgemeines System der Bewegungslehre oder als Gymnastik betrachtet, welches einerseits der Gesundheit sehr förderlich ist, andererseits der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann. Besonders im Westen tritt der Kampfkunstaspekt häufig hinter diesen Aspekten zurück.Anwendungsgebiete:Entspannung, Körperbeherrschung, Stressabbau, Prävention
TCM
TCM = Traditionelle Chinesische Medizin. Die TCM ist ein umfassendes, weltanschauliches Konzept das den Fluss und die Umwandlung von Lebensenergie / Qi (Chi) beschreibt.
TCM (Altchinesische Medizin)
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TCM/Akupunktur
Thermalbad
Heute ist die klassische Balneologie oft kurortspezifisch, bedingt durch die natürlichen ortsgebundenen Heilmittel wie Heilwässer, Heilgase und Peloide (Heilschlämme, Moor, Fango und Schlick). In der Balneologie werden verschiedene Wirkungskomponenten unterschieden, nämlich mechanische, thermische, chemische und unspezifische Reizwirkungen. Werden Bäder in einer Praxis durchgeführt, werden die entsprechenden Heilmittel den Bädern zugefügt.Anwendungsgebiete:Schmerzzustände, rheumatischer Formenkreis, degenerative Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Übersäuerung.
Tibetische Medizin
Die tibetische Medizin ist stark im traditionellen tibetischen Buddhismus verwurzelt und hat dadurch auch eine spirituelle Bedeutung. Die tibetische Medizin ist ganzheitlich orientiert mentale und rationelle Ansätze stehen gleichberechtigt nebeneinander. Das Ziel einer Behandlung ist die Wiederherstellung eines gestörten Gleichgewichts im Körper.Tibetische Ärzte gehen davon aus, dass alle Körperfunktionen von den drei Säften Luft, Galle, Schleim gesteuert werden, sie machen die Grundenergie des Organismus aus. Neben den drei Körpersäften besteht der Körper aus weiteren sieben Bestandteilen und drei Ausscheidungssekreten. Solange Körperbestandteile, Körpersäfte und Ausscheidungen im Gleichgewicht sind, ist der Mensch gesund. Erst wenn die Balance gestört ist, entsteht eine Krankheit. Es werden unterschiedliche Gründe für eine Dysbalance unterschieden:
Ungünstige klimatische Einflüsse
Ungünstige Ernährung
Falsches Verhalten
Der Einfluss von Geistern
Bei der Behandlung werden gestörte oder aus dem Gleichgewicht geratene Kräfte gezielt angeregt oder gedämpft. Dabei kommen verschiedene Massagetechniken, Akupunktur, Diäten, Verhaltenstherapien und tibetische Heilmittel zum Einsatz. Für den tibetischen Arzt steht an erster Stelle, dass der Patient seine Lebensweise verändert oder anpasst, nicht die medikamentöse Therapie. Anwendungsgebiete:Grundsätzlich können mit tibetischer Medizin alle Erkrankungen behandelt werden. Der Schwerpunkt der tibetischen Medizin liegt allerdings nicht bei akuten Erkrankungen (Infektionskrankheiten), sondern eher in der Therapie von chronischen und psychosomatischen Krankheiten wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne, Durchblutungsstörungen, Asthma, Magenbeschwerden, Angsterkrankungen, Depressionen, Schmerzzuständen.
Tomatis
Die Tomatis-Methode ist eine Therapieform, die durch Musik und den Einsatz der Stimme die Horch- und Kommunikationsfähigkeit fördert und verbessert. Die Wechselwirkungen zwischen Gehör, Stimme, Sprache und Psyche bilden die Grundlage der Methode. Durch ein verbessertes Horchvermögen wird auch das allgemeine Befinden, die Körperhaltung, die Stimme, die Sprachfähigkeit und die Musikalität positiv verändert. Alfred Tomatis (1920 -2001), ein französischer Hals-, Nasen- und Ohrenarzt, entwickelte auf der Basis seiner Studien über das Hören eine spezielle Horchpädagogik.Anwendungsgebiete:Verbesserung des Zuhörens und der Kommunikation.
Trager
Die Trager-Methode bietet Möglichkeiten, tief sitzende seelische und körperliche Muster von Erleben und Verhalten wahrzunehmen und sie durch entsprechende Bewegungsschulung zu verändern. Bewegung und Berührung spielen in der Behandlung eine entscheidende Rolle. Eine Trager-Behandlung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Nebst den passiven Bewegungen (sanftes Schütteln, Dehnen, Wiegen), die durch den Therapeuten ausgeführt werden, gibt es die aktiven Bewegungsübungen (Menastics, mental gymnastics), die von der behandelten Person selber mit der Vorstellung von Weichheit, Lebendigkeit und Freiheit langsam und achtsam ausgeführt werden. Dies führt zu einem erweiterten Bewegungsspielraum, zu besserem Körpergefühl und zum Loslassen mentaler und körperlicher Verspannungen.Anwendungsgebiete:Förderung der eigenen (Körper-) Wahrnehmung, Bewegungsschulung, Prävention, Rehabilitation.
Traumdeutung
Traumdeutung bzw. Oneirologie (von griech. Oneiros = der Traum) ist die Interpretation der meist im Schlaf symbolisch erlebten „Handlungen” und „Gefühle“. So weit nach dem Erwachen in Erinnerung geblieben, wird der Traum mündlich oder schriftlich wiedergegeben und mit dem Vorhaben untersucht, eine in seinen Symbolen verborgene Botschaft zu entdecken. Ernstzunehmende Methoden der Traumdeutung erheben keinen Anspruch auf unfehlbare Auslegungen, sie stellen dem Träumer Auslegungsversuche zur Diskussion, um sie gemeinsam zu überprüfen.Anwendungsgebiete:Selbstfindung, Lösungshilfe bei Ängsten.